Sportdirektor über neuen Vertrag für Piszczek

Zorc: "Das ist durchaus vorstellbar"

Lukasz Piszczek

Bleibt er doch beim BVB? Lukasz Piszczek. imago images

Eigentlich galt es als beschlossen und verkündet: Lukasz Piszczek kehrt nach seiner zehnten und letzten Saison im Sommer 2020 in seine polnische Heimat zurück. Doch jetzt macht der 34-Jährige eine Rolle rückwärts. Den Ruhr Nachrichten verriet er: "Ich kann mir tatsächlich vorstellen, noch ein Jahr länger zu spielen." Sportdirektor Michael Zorc hält das für gar nicht so abwegig.

"Ich habe das wohlwollend und gern zur Kenntnis genommen", sagte Zorc dem kicker, "wir wissen, was wir an ihm haben. Lukasz ist ein fantastischer Spieler und ein fantastischer Mensch." Seinen 2020 auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr auszudehnen, sei "durchaus vorstellbar".

Allerdings mag Dortmunds Personalplaner diese Entscheidung nicht hier und jetzt treffen; Zorc wird erstmal abwarten, wie Piszczek körperlich durch die Saison kommt. In der vergangenen Runde wurden nur 20 Ligaspiele für ihn notiert, einen Großteil der Rückrunde verpasste der Pole wegen einer Fußverletzung.

Platz wäre für Piszczek auf der Rechtsverteidiger-Position auch über 2020 hinaus: Achraf Hakimi kehrt dann nach zweijähriger Leihe verabredungsgemäß zu Real Madrid zurück.

Thomas Hennecke

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