KSC: Hofmann wirbt für Doppelspitze mit Pourié

Karlsruhe hat ein Luxus-Problem im Angriff

Marvin Pourié & Philipp Hofmann

Eine von vielen möglichen Sturm-Kombinationen beim Karlsruher SC: Marvin Pourié (l.) neben Philipp Hofmann. imago images

Karlsruhes fulminantes Sturmduo der erfolgreichen Saison 2018/19 bildeten Marvin Pourié (22 Tore) und Anton Fink (15), die ligaweit Platz 1 und 3 in der Drittliga-Torjägerliste belegten. Auch eine Liga höher wäre das eine denkbare und vielversprechende Kombination - allerdings erweitert Hofmann die Optionen.

Der 26-jährige Neuzugang aus Braunschweig markierte parallel zehn Treffer für die Eintracht. Seine Vorzüge liegen in der Luft: Der 1,95-Meter-Hüne ist kopfballstark und damit ein klassischer Sturmtank. Für Hofmann die perfekte Ergänzung zum als gesetzt geltenden 1,84 Meter großen Pourié. "Wir sind verschiedene Spielertypen. Ich bin der klassische Strafraumstürmer, Marvin geht über die Flügel, er macht die Läufe in die Tiefe. Man kann ihn schicken, er will immer den Ball. Ich bin im Abschluss gut", wirbt Hofmann für eine gemeinsame Doppelspitze. "Ich bin mir sicher, dass es mit Marvin und mir in der Spitze klappt."

Schon im Härtetest gegen den tschechischen Erstligisten Sigma Olmütz (1:1) setzte KSC-Trainer Schwartz auf genau diese Kombination. Der Ausgleichstreffer sollte Pourié gelingen. Zuvor hatte er den Sturm im favorisierten 4-4-2-System unterschiedlich besetzt: Hofmann neben Djuricin, Pourié neben Fink und sogar ein Experiment im 4-5-1 mit Saliou Sané im Zentrum sowie Fink und Djuricin im Mittelfeld.

Großer Konkurrenzkampf

Die perfekte Zusammenstellung dürfte Schwartz bis zum Saisonauftakt am 28. Juli (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) beim Mitaufsteiger SV Wehen Wiesbaden noch Kopfzerbrechen bereiten. Wie löst der Coach das Luxusproblem im Angriff? Immerhin waren von 19 Testspiel-Treffern 13 Stürmertore von allen Konkurrenten: Pourié (vier), Sané (drei), Hofmann, Fink und Djuricin (je zwei). Weitere Erkenntnisse dürfte Schwartz in den Tests gegen Sturm Graz und Hertha BSC erhalten.

cru/pp

23

Diese Bundesliga- und Zweitliga-Profis sind jetzt ablösefrei zu haben