Neuzugang erhält Vierjahresvertrag

Betze statt Dalle: Bachmann ist Lauterns gesuchter Sechser

Janik Bachmann

Spielt künftig beim 1. FC Kaiserslautern: Mittelfeldspieler Janik Bachmann. imago images

Auf dem Betzenberg erhält Bachmann einen Vierjahresvertrag. Seine Verpflichtung soll das nach jetzigem Stand letzte Puzzleteil im Kader sein: Nachdem Anfang der Woche Philipp Hercher als Alternative für die Defensivseiten unter Vertrag genommen wurde, fehlte nur noch ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler für das Zentrum. Der FCK hatte die Suche in den vergangenen Tagen intensiviert, nachdem die Verträge mit Jan Löhmannsröben und Mads Albaek nicht verlängert worden waren.

"Wir freuen uns sehr, mit ihm einen jungen und entwicklungsfähigen Spieler verpflichtet zu haben, der in den vergangenen zwei Spielzeiten in der 3. Liga bereits seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Gerade in der letzten Saison hat er als Stammspieler in Würzburg gezeigt, welche Qualitäten er besitzt und wir sind überzeugt, dass er gut zu unserer Mannschaft passen wird", beschreibt Sport-Geschäftsführer Martin Bader den Neuzugang aus Würzburg in einer Klubmitteilung.

Stammspieler bei den Würzburger Kickers

Bachmann wurde in den Nachwuchsabteilungen von Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98 ausgebildet. Über die zweite Mannschaft von Hannover 96 kam der gebürtige Hesse schließlich zum damaligen Drittligisten Chemnitzer FC, für den er in der Spielzeit 2017/18 16 Drittliga-Einsätze absolvierte. Nach dem Abstieg ging Bachmann zu den Würzburger Kickers und avancierte auf dem Dallenberg zum Leistungsträger und unumstrittenen Stammspieler im zentralen Mittelfeld. In 31 Partien (kicker-Notenschnitt: 3,09) gelangen ihm vier Tore und drei Vorlagen.

"Ich habe den Betzenberg selbst im Auswärtsspiel mit Würzburg erlebt und freue mich, jetzt ein Teil dieses besonderen Vereins sein zu können. Ich kenne die Historie, die Region und die gewaltige Fan-Unterstützung in der Pfalz. Ich habe richtig Bock auf die Aufgabe", sagte Bachmann selbst.

1:3-Niederlage im Testspiel offenbart Schwächen

Welch wichtiger Baustein er beim FCK sein könnte, verdeutlichte das Testspiel gegen den FC Homburg am Dienstagabend. Das ging aus Lautrer Sicht mit 1:3 verloren, besonders in Durchgang eins hatten die Roten Teufel komplett enttäuscht und sich sogar Pfiffe der zahlreich angereisten FCK-Fans anhören müssen. "Ich habe es mit Manfred Starke auf der Zehn versucht, Carlo Sickinger allein auf der Sechs. Da waren die Löcher zu groß", sagte Cheftrainer Sascha Hildmann zur Tageszeitung "Rheinpfalz". Immerhin: Nach der Pause und der Rückkehr zu einer flachen 4-4-2-Formation steigerte sich der Drittligist. Allerdings gelang Timmy Thiele durch seinen Treffer zum 1:3 lediglich Ergebniskosmetik.

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