BBL gibt endgültige Entscheidung bekannt

Enttäuschung in Nürnberg: Keine Bundesliga-Lizenz für die Falcons

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Die BBL findet ohne die Nürnberg Falcons statt. picture alliance

Das Gremium wies die Berufung des Klubs gegen die Entscheidungen des Lizenzligaausschusses zurück, gegen den Beschluss ist nach Angaben der BBL kein weiteres Rechtsmittel möglich.

Wegen "der Nicht-Erfüllung wesentlicher Anforderungen des BBL-Lizenzstatuts zu den gesetzten Ausschlussfristen" wurde den Falcons letztendlich die Lizenz verweigert, teilte die BBL mit.

"Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir müssen die Entscheidung des Schiedsgerichts akzeptieren, können sie aber nach dem Verlauf des gestrigen Verfahrens weder nachvollziehen noch für gut heißen", sagte Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge am Samstag in einer Vereinsmitteilung. Es sei nun die Aufgabe, "die Strukturen so auszubauen, dass ein erneuter Lizenzantrag für die BBL nicht einmal im Ansatz in Frage gestellt werden kann", betonte Junge.

Saison 2019/20: Wildcard oder Spielbetrieb mit 17 Teams

Damit steht fest, dass Nürnberg endgültig nicht in der Saison 2019/20 in der BBL antreten wird. Dies hat zur Folge, dass ein Platz unbesetzt ist. Sofern der freie Teilnehmerplatz nicht noch im Rahmen eines Wildcardverfahrens vergeben wird, würde die Saison 2019/2020 mit 17 Mannschaften durchgeführt.

Die Kosten für eine Wildcard hatte die BBL von 250.000 auf 700.000 Euro erhöht. Absteiger Science City Jena hatte zuletzt erklärt, sehr wahrscheinlich auf eine Bewerbung verzichten zu wollen. Der BBL liegt nach eigenen Angaben derzeit keine Bewerbung für eine Wildcard vor.

jer/dpa