2. Bundesliga 2018/19, 32. Spieltag
14:37 - 49. Spielminute

Tor 1:0
Y. Stark
Linksschuss
Vorbereitung Heller
Darmstadt

14:45 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Mees
für Ryerson
Union

14:47 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Marvin Mehlem
Darmstadt

14:54 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Gogia
für Schmiedebach
Union

14:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Moritz
für Kempe
Darmstadt

14:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Zulj
Union

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Polter
für Parensen
Union

15:05 - 77. Spielminute

Tor 2:0
Wittek
Kopfball
Vorbereitung Y. Stark
Darmstadt

15:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Platte
für Serd. Dursun
Darmstadt

15:14 - 87. Spielminute

Tor 2:1
Andersson
Kopfball
Vorbereitung Trimmel
Union

15:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Sirigu
für Marvin Mehlem
Darmstadt

DAR

FCU

Zulj trifft zweimal Aluminium

Stark brilliert als Torschütze und Vorbereiter

Zulj (l.) gegen Stark, beobachtet von Dursun

Luftduell: Robert Zulj (l.) gegen Torschütze Yannick Stark, beobachtet von Serdar Dursun. imago images

Darmstadts Coach Dimitrios Grammozis tauschte im Vergleich zum 2:1 in Köln einmal Personal aus: Kempe verdrängte Moritz auf die Bank.

Union Berlins Trainer Urs Fischer vertraute exakt auf die Startelf, die das 2:0 gegen den HSV eingefahren hatte.

Union war vom Anpfiff weg das aktivere Team. Deutlich zu spüren war bei der Fischer-Elf der Wille, dem Spiel sofort seinen Stempel aufzudrücken. Gegen tief stehende Gastgeber verfehlten sowohl Abdullahi (3.) als auch Prömel (6.) das Tor, und auch Zulj hatte sein Visier aus aussichtsreicher Position per Volleyschuss nicht genau genug eingestellt (12.).

Die Lilien machten die Räume eng und lauerten auf Konter. Zum ersten - und einzigen Mal im ersten Abschnitt - gelang dies mit dem schnellen Heller, der halblinks frei vor Gikiewicz aber das Dribbling und nicht den direkten Abschluss suchte - die falsche Entscheidung, weil er zu weit abgedrängt wurde (17.).

Die optisch überlegenen Köpenicker fanden gegen das dichte Abwehrnetz des SV kaum eine Lücke, Flanken aus dem Halbfeld förderten nur eine kleine Kopfballgelegenheit zu Tage (Andersson, 25.).

Heuer Fernandez rückt in den Blickpunkt - Zulj trifft Aluminium

Dann kam mehr Zug in die Aktionen des Aufstiegsaspiranten, Ryerson tauchte nach schneller Stafette halbrechts im Sechzehner auf und zwang Heuer Fernandes per Flachschuss zu seiner ersten Parade (29.). Wenig später Glück für die bis zur Pause harmlosen Hessen, dass der Ball nach Zuljs direktem Freistoß nur an den Außenpfosten klatschte (32.). Weil Heuer Fernandes auch bei Abdullahis Schrägschuss auf dem Posten war (38.), ging es torlos in die Kabine.

2. Bundesliga, 32. Spieltag

Direkt nach Wiederanpfiff kombinierten sich Zulj und Andersson in ausgezeichnete Position, der Schuss des Schweden geriet aber zu zentral (46.). Stattdessen klingelte es auf der anderen Seite nach einem schulbuchmäßigem Angriff: Kempe steckte rechts auf Heller durch, dem Parensen im Sprint nicht folgen konnte. Nach dem Rückpass des Flügelflitzers nagelte Stark den Ball aus elf Metern hoch ins rechte Eck (49.).

Wenig später entschied das nicht immer sichere Schiedsrichtergespann auf Abseits, als Mehlem frei vor Gikiewicz stand - eher gleiche Höhe (52.). Die Lilien blühten gegen einen angeknockten Gegner auf, behielten ihre kompakte Grundordnung bei und hatten die Partie sicher unter Kontrolle. Fischer reagierte und brachte Mees für Ryerson (58.), wenig später Gogia für Schmiedebach (66.), doch besser wurde das Spiel seines Teams nicht. Nur einmal wurde es nach Trimmels Flanke gefährlich (Andersson, 70.).

Wittek sorgt für die Vorentscheidung

Der Berliner Coach erhöhte das Risiko noch einmal, Polter (für Parensen, 74.) sollte es in der Schlussphase richten. Doch der Schuss ging nach hinten los: Wittek köpfte Starks Freistoßflanke ein und brachte sein Team mit 2:0 in Front (77.).

Andersson verkürzt, Zulj wieder an den Pfosten

Es sollte trotzdem noch einmal spannend werden, denn Andersson nickte Trimmels Ecke zum 1:2 ein (87.). Nun endlich entwickelten die Gäste lange Zeit vermisste Wucht. Doch vier Möglichkeiten, allen voran Zuljs zweiter Pfostentreffer (90.+2) und Heuer Fernandes' Parade gegen den Österreicher (90.+4), blieben ungenutzt. Es blieb beim 2:1 für Darmstadt, der dritten Pleite von Union am Böllenfalltor.

Darmstadt gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) in Ingolstadt. Für Union Berlin geht es zeitgleich gegen Magdeburg weiter.

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